Von Blüemlisalp und Tropfsteinhöhlen
Turnfahrt Elsigenalp 19. September 2026 |

Am Samstag, dem 19. September, um 7 Uhr morgens startete unsere diesjährige Turnfahrt zur Elsigenalp. Nach kurzen Umsteigestopps in Winterthur und Zürich ging es endlich los in Richtung Berner Oberland.
In Spiez angekommen, stiegen wir ins Postauto um, das uns in Richtung Elsigen Metsch brachte. Bei einer Haltestelle stiegen wir aus und wanderten ungefähr 45 Minuten bis zur Talstation der Elsigenalp. Oben angekommen, war erst einmal Mittagszeit. Nach einem sehr feinen Zmittag konnte jeder selbst entscheiden, ob er eine grosse, eine kleine oder gar keine Rundwanderung machen wollte.
Die grosse Rundwanderung führte unter anderem am Elsigersee vorbei. Dieser hatte aufgrund des heissen und trockenen Sommers allerdings praktisch kein Wasser mehr. Etwas näher bei der Bergstation gab es noch einen anderen See, in dem man baden konnte. Das Wasser war jedoch eisig kalt. Dafür war der See nur etwa drei Minuten zu Fuss von der Bergstation und dem Restaurant entfernt.
Einige wagten sich an die grosse Rundwanderung, während andere die kleinere und entspanntere Variante wählten. Und dann gab es natürlich noch diejenigen, die sich bereits bei der Ankunft um etwa 11 Uhr einen gemütlichen Platz in der Beiz suchten und diesen bis zum Aufbruch um 17 Uhr kaum mehr verliessen.
Beim Loslaufen zu unserer Unterkunft, die zwischen der Elsigenalp und Adelboden lag, machten wir nochmals einen kurzen Halt beim See. Anschliessend ging es weiter zum Gasthaus Höchst. Dort erwartete uns ein sehr leckeres Abendessen. Danach liessen wir den Abend gemütlich mit verschiedenen Spielen wie Montagsmaler und Pantomime ausklingen.
Am nächsten Morgen ging es für die einen besser und für die anderen etwas strenger weiter. Nach dem Frühstück machten wir uns um 10 Uhr auf den Weg. Unser Ziel war Adelboden, das wir nach ungefähr eineinhalb Stunden Fussmarsch erreichten.
Da wir etwas schneller unterwegs waren als geplant, hatten wir noch Zeit für einen kleinen Zwischenstopp in einer Beiz in der Nähe der Bushaltestelle. Anschliessend fuhren wir mit dem Bus nach Frutigen und von dort mit dem Zug zurück nach Spiez.
In Spiez erwartete uns eine relativ volle Schifffahrt auf dem Thunersee. Wir fuhren bis zu einer abgelegenen Anlegestelle, die sich ungefähr 100 Höhenmeter unterhalb der St. Beatus-Höhlen befand. Nach einem kurzen, aber anstrengenden Aufstieg erreichten wir die Tropfsteinhöhlen. Dort bekamen wir während einer etwa einstündigen Führung von einer Geologiestudentin viele interessante Informationen über die Höhlen und ihre Entstehung.
Nach der Führung ging es wieder ungefähr den halben Weg zurück zur Bushaltestelle, um die Heimreise anzutreten. Im Bus informierte uns der Busfahrer über einen Stau, der sich bis in die Innenstadt von Thun zog. Dieser war aufgrund eines Stadtfestes entstanden und war bei unserer ursprünglichen Reiseplanung natürlich nicht berücksichtigt worden.
Dadurch wurde die Heimreise etwas komplizierter, da wir unseren direkten Zug von Thun nach Winterthur verpassten. Deshalb fuhren wir zunächst nach Bern und stiegen dort in einen komplett überfüllten Zug Richtung Zürich. Die meisten von uns mussten die ganze Strecke stehen oder auf dem Boden sitzen beziehungsweise liegen.
Trotz der etwas chaotischen Rückreise war die Zugfahrt sehr amüsant. Zufälligerweise waren wir im gleichen Zug wie der TV Thalheim unterwegs, der ebenfalls seine Turnfahrt gemacht hatte. So wurde die ohnehin schon lustige Heimfahrt noch unterhaltsamer.
Zum Abschluss unserer Turnfahrt sangen wir im Zug von Winterthur nach Stammheim gemeinsam das Turner-Lied. Damit ging eine lustige und erlebnisreiche Turnfahrt zu Ende.
Bilder: Simon Keller, Melissa Zimmermann, Manuel Wepfer, Dave Moser


